PSICOMODA · Therapie durch Mode​

Psicomoda integriert Psychologie, Identität und die Beziehung zur Kleidung als therapeutisches Werkzeug. Kein Styling. Kein Coaching. Psychologisch fundiert.

Die zentrale These: Wie wir uns kleiden, ist nie neutral. Kleidung ist ein narratives Werkzeug. Sie kommuniziert nach außen, aber vor allem nach innen. Sie kann Identität stärken oder sabotieren. Psicomoda nutzt diese Tatsache therapeutisch.

Wann ist Psicomoda relevant?

  • Identität durch Veränderung destabilisiert (Migration, Karrierewechsel, Lebenskrisen)
  • Körperbild und Selbstwert dissoziiert
  • Äußere Erscheinung und innere Identität stimmen nicht überein
  • Embodiment fehlt – der Körper wird funktional genutzt, aber nicht bewohnt
  • Nach therapeutischen Prozessen Konsolidierung durch Verkörperung nötig

Wie funktioniert Psicomoda?

Arbeit an der Schnittstelle von:

  1. Psychologie der Identität – Wer bin ich? Wer will ich sein? Welche Narrative trage ich?
  2. Embodiment – Wie fühle ich mich in meinem Körper? Wo gibt es Dissoziationen?
  3. Ästhetische Kohärenz – Wie kann Identität visuell ausgedrückt werden, ohne Performance oder Maskierung?

Wichtig: Psicomoda ist kein Ersatz für Psychotherapie, wenn tiefere psychologische Arbeit nötig ist. Aber es kann sie ergänzen, vertiefen und beschleunigen.