therapeutischer ansatz

Die Arbeit bei Holo Praxis basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie – wegen ihrer Klarheit, Struktur und wissenschaftlichen Fundierung.

Aber sie integriert systemische und holistische Perspektiven: Denken, Fühlen und Handeln sind tief mit dem Körper und dem Kontext verbunden. Das Ziel ist nicht nur Verstehen, sondern besser funktionieren.

Warum kognitive Verhaltenstherapie?

Weil sie nachweislich wirkt. Weil sie transparent ist. Weil sie konkrete Werkzeuge bietet, die im Alltag anwendbar sind.

Die KVT arbeitet mit der Beziehung zwischen Gedanken, Emotionen, körperlichen Reaktionen und Verhalten. Sie geht davon aus, dass unsere Interpretationen der Realität – nicht die Realität selbst – oft die größte Quelle von Leid sind.

Das bedeutet nicht, dass „alles nur im Kopf“ ist. Es bedeutet, dass wie wir denken, fühlen und uns verhalten, trainierbar ist. Und dass Veränderung möglich ist, auch wenn sie nicht einfach ist.

Systemische und holistische Integration

Kognitive Arbeit allein reicht nicht. Der Körper speichert Erfahrungen, das Nervensystem reagiert auf Bedrohung, bevor Denken möglich ist, und Identität ist ein narratives Konstrukt, das ständig neu verhandelt wird.

Deshalb wird integriert:

  • Polyvagal-Theorie – um zu verstehen, wie das autonome Nervensystem Sicherheit, Gefahr und Verbindung kodiert
  • Embodiment – um somatische Intelligenz und körperliche Selbstregulation wiederherzustellen
  • Narrative Identitätsarbeit – um die Geschichte, die man über sich selbst erzählt, bewusst umzuschreiben

Dieser Ansatz bedeutet: Es wird nicht nur mit dem gearbeitet, was gedacht wird, sondern auch mit dem, was der Körper fühlt, was das Nervensystem signalisiert und wie Identität durch Sprache, Erinnerung und Kontext strukturiert wird.